Physisches Verständnis und Graphische Partitur --- Vortrag der Komponistin über ihre Werke
中村典子 NAKAMURA Noriko
[ Dienstag,11. 11 2014 Raum 4006 am Mirabelplatz 1,Universtät Mozarteum,Salzburg ]

Einleitung: Der Weg zur mehrdeutigen Metamorphosen des physischen Verständnisses

1. Die Einflüsse der Geschichte, die ein Ort in sich trägt, auf das physische Verständnis
2. Der Auftritt - Der Grenzübergang
3. Die Formungen nach der antiken Phonologie – Die Frühwerke
4. Der Kreuzungspunkt des Grenzübergangs - Die erste Hälfte der mittleren Werke
5. Die Zeit des physischen Verständnisses und der graphischen Partituren –
Die zweiten Hälfte der mittleren Werke

Schlussbemerkung: Die ehrliche Verbindung mit der Erde Vollständige Werkliste

Vorwort

Guten Morgen, sehr geehrte Damen und Herren, Professoren und Studenten am Mozarteum Salzburg. Ich heiße NAKAMURA Noriko. Ich bedanke mich bei Herrn Prof. FEBEL, der mir die Gelegenheit gegeben hat, diesen Vortrag zu halten.Es ist mir eine große Freude, dass ich meine Gedanken über meine Werke heute mit Ihnen teilen darf.
In meinem Vortrag werde ich Ihnen heute die Grundidee meiner Komposition
"Physisches Verständnis und Graphische Partitur" mit Hilfe von eigenen Partituren, Tonaufnahmen sowie auch durch Vorspielen nahebringen.
Es handelt sich dabei um den Weg zur Synthese eines physischen Verständnisses in der Musik.

Als Beispiele der im modernen Ostasien entstandenen Arbeiten werde ich über meine einigen musikalischen Ideen und Formen berichten:
--Komposition aufgrund der östlichen Weltanschauung mit westlichen Instrumenten und Belcanto-Stimme in meinen Frühwerken,
--Ausdehnung des Konzepts auf die Räume wie zum Beispiel der traditionellen japanischen Instrumente oder des Orchesters in erster Hälfte meiner mittleren Werke
--und das Leben durch eine neue Idee von "Physischem Verständnis und Graphischer Partitur" in zweiter Hälfte meiner mittleren Werke.




Kapitel 1: Die Einflüsse der Geschichte, die ein Ort in sich trägt, auf das physische Verständnis

1) Im Jahr 1965, 20 Jahre nach der Kriegsende, bin ich am größten See in Japans, dessen Form der Biwa, einer ostasiatischen Laute, ähnelt,geboren.

2) Für mehr als 30 Jahre wohnte ich in einem geschichtsträchtigen Gebiet, das in der Nähe dieses großen Sees gelegen ist. Dort gibt es einige kleinen Wälder und auch einige Shinto-Schreine, die in den weiten, grünen Reisfeldern verstreut zu finden sind. Seitdem vor von 2000 bis 1500 Jahren die Einsiedler vom Kontinent dorthin ausgewanderten und einen Bezirk gebauten hatten, veränderten sich dort kaum.

3) In diesem Landstrich gibt es eine reichhaltige Natur, aber auch vielfältige, traditionelle darstellende Kunst kann man hier antreffen –zum Beispiel die shintoistischen „Kagura"-Tänze wie "Suzu-Mai" (Glockentanz) von Miko (Schreinmädchen) oder "Katana-Mai" (Schwerttanz)sowie auch den Volksgruppentanz wie "Ko-Odori", sogenntes "Hanagasa-Odori", eine Art "Fryu-Odori", wobei der Tänzer einen Blütenbamboshut trägt,und auch die Straßenperformance wie "Gooshuu-Ondo", sogenanntes "Deroren-Saimon", eine Rezitation, die ursprünglich vom Gotteswort beim Fest herkam.

4) Dennoch wuchs ich dort auf, ohne einzige Erfahrungen mit traditionellen japanischen Instrumenten wie z. B. Koto oder Shakuhachi gemacht zu haben.

5) Aber es gab in der Stadt an der Hauptstraße nur 2 Kilometer weit von mir die Kurse in Koto, Shakuhachi oder Utai (Rezitation für Noh-Theater).

6) Andererseits gab es als Ergebnis der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts beginnenden Akzeptanz der westlichen Kultur in der Grundschule eine Orgel und ein Klavier.

7) In Ostasien erfolgt die moderne Musikerziehung hauptsächlich mit Orgel und Klavier als Ergebnis des Akzeptanz der westlichen Musik.

8) So lernte ich das Orgelspiel schon bereits vor Beginn meiner Grundschulzeit in einer Aula einer Grundschule, die in der Nähe meines Wohnorts lag.

9) In seiner Umgebung, in den weiten grünen Reisfelden sah man den Mikamiyama-Berg mit schöner Form wie Fuji-Berg.

10) In meiner Kindheit spürte ich immer einen Unterschied und Widerspruch zwischen meinen Gehör und meinem Gesichtsinn, worüber ich jetzt noch mehr erzählen möchte.


11) Ich war ein durchaus merkwürdiges Kind und konnte deshalb meinen starken Widerspruch, den ich zwischen dem von mir gespielten Tonika-Akkord und der unmittelbaren Landschaft mit Reisfeldern fühlte, mit niemandem teilen.

12) Meine Eltern gaben mir ein Bilderbuch mit Bildern eines italienischen Dorfes. Diesem Buch beigelegt war eine Schallplatte von den „Vier Jahreszeiten" von Antonio Vivaldi. Ich hörte das Stück "Der Frühling" und sah mir dabei die Bilder der Dorfhäuser, die in der grünen Landschaft verstreut lagen, mit all ihren Ziegeln und Stuck an.

13) Mein Orgelspiel passte ganz gut zu diesen Bildern des italienischen Dorfes, weniger aber zu der grünen Landschaft mit den Reisfeldern, die vor meinen Augen lagen,,,,.

14)Dies ist eine Erinnerung, bei der ich zum ersten Mal ein so starken Eindruck hatte.

15) In einer von meinem Wohnort 2 Kilometer entfernten Stadt, die ehemals eine Station für Reisende war, gab es ein Honjin (ein großes förmliches Haus, in dem in früheren Zeiten reisende Fürsten übernachtet hatten). Dort hatte mein Vater den Utai (Rezitation für Noh-Theater) gelernt. Wie auch in vielen anderen Städten kam es seit früher Neuzeit auch in dieser Stadt zu einer großen Ansammlung von Japanischer Kultur.

16) Ganz interessant finde ich die Tatsache, dass diese Stadt für Erwachsene zu Fuß in einer halben Stunde erreichbar war, während die Kindergarten-Kinder mit dem Bus, Fahrrad oder Auto dorthin gebracht wurden, weil diese Stadt für Kinder nicht zu Fuß erreichbar war.

17) Diese Traditionen und ihre Performance, die man ohne Noten hören und durch den eigenen Körper erlernen soll,
wurde an jedem Tagzutiefstin meine Seele eingeprägt.Und diese Erinnerungen waren gespeichert wie gefrorenes Eis, bis sie mehr als zehn Jahre später wieder aufgetaut wurden.

18) Manchmal überschneiden sich die traditionellen Künste mit den ausgeübten Religionen.
Als ich die Mittelschule besuchte, feierte ein Tenmangu-Schrein ein großes Fest, das in vielen tausend Jahren bzw.(beziehungsweise) vielen hundert Jahren nur einmalig stattfindet. Dabei tanzte ich einen Miko(Schreinmädchen)- Tanz, der aber nicht einen sonst üblichen Suzu-Mai (Glockentanz), sondern einen speziellen Katana-Mai(Schwerttanz) war, der langsam mit einem Schwert getanzt wird.

19) Zu dieser Zeit gab ich bereits die Musik, die ich im TV oder Radio gehört hatte, mit Orgel oder Klavier ohne Noten wieder. Aber diese traditionelle Tanzmusik dagegen konnte ich nur durch meinen eigenen Körper lernen. Es war mir nicht möglich, diese auf als Noten aufzuschreiben oder von Noten wiederzugeben.

20) Der Tanz, den ich auf diesem großen Fest tanzte, drückte das Gefühl der Ungeduld eines Japanischen Dorfmädchens aus:„Warum muss ich in der Schule fehlen und tanzen? Nur für Hegemonie wollte ich diesen Schwerttanz nicht tanzen.“„ Trotzdem würde vielleicht dieses Sonderfest explodieren, wenn ein Mädchen den Tanz ablehnen würde?"In dieser konnte ich klar fühlen, dass der Kern dieser Musik, die nicht in Noten aufgeschrieben werden kann, in das Tiefste meines Körpers sinkt.

21) Ich kann tief nachfühlen, dass diese unbeschreiblichen und geheimnisvollen Erinnerungen der Zeit zwischen meinem 2.- und 14. Lebensjahr mich später dazu führte, Komponistin zu werden.

Kapitel 2 :Der Auftritt - Der Grenzübergang

1) Das Werk "Noli" für Frauenstimme, Klavier und Schlagzeug, das diese tiefst verborgene Erinnerungen des Ortes beschreibt, gilt als mein erstes international veröffentlichtes Werk.

2) Dieses Werk wurde im Jahr 1989, als ich 24 Jahre alt war, komponiert. Es war 200 Jahre nach der Französischen Revolution, das Jahr des Tian'anmen-Massakers in Peking uns des Mauerfalls in Berlin.

3) Das Wort „Noli" entspricht ihre gemeinsame Aussprache der folgenden 6 Kanji-Schriftzeichen--„[Ritual], [Erklärung], [Vorbild],[Gesetz, Methode][Jahrhundert], [Rhythmus]", das erste von denen mit meinem Namen zusammen hängt.Diese Mehrdeutigkeit der Zeichen und die Geschichte, die in meinem Geburtsort verborgen ist, rufen eine große Dramatik in der Struktur dieses Stückes, die bei der Uraufführung 26-minutige Spieldauer erforderte, hervor.

4)DasWerkheißt„Noli” und nicht„Nori”,da das Werk„Noli me tangere” [„Rühremichnichtan."Joh20,17] für Belcanto-Stimme und europäische Instrumente darstellt und es dabei um eine Grenzübergang zwischen den Musiktraditionen geht, als nicht-verbales Drama des Treffens mit der im Ort verborgenen Geschichte, als Ergebnis der Forschung nach Wahrheit der im Ort in sich getragene Geschichte.

5) Nach seiner Uraufführung im Jahr 1989 in Kyoto wurde "Noli" auch vom Tokyo Festival Ballet mit Darstellern aus Ost und West als Bühnenstück aufgeführt. Anlässlich des 50. Jübiläums der UN-Charta wurde es auch am San Fransisco War Memorial Opera House insgesamt drei Mal aufgeführt.Darüber hinaus wurde es auch als kreatives Repertoire der traditionellen koreanischen Tanz beide in Korea und in Japan wiederholt aufgeführt. Diese Fassung wird immer noch weiter aufgeführt.

6) Nun hören Sie bitte die Teile aus ersten und zweiten Hälfte von "Noli" an. Bitte beachten Sie hierbei auch die Partitur.

7) Ich glaube, dass die folgenden Begegnungen mich auf das Komponieren von „Noli" 1989 vorbereiteten.

8) Zunächst interessierte ich mich in meiner Vorbereitungszeit auf die Aufnahme an die Hochschule für traditionelle koreanische Musik und koreanische Volkslieder, die ich sowie in Radiosendungen hörte als auch auf der Kassette der koreanischen Kulturforschungsgruppe der Universität Kyoto verfolgen konnte.

9) Als zweites studierte ich viele Partituren der Werke von YUN Isang an meinem Hochschulinstitut sowie in Zusammenarbeit mit Prof. HIROSE Ryohei die Partitur des Werkes „Bull“, die von seinem befreundeten Prof. KANG Suhki komponiert worden war. Im ersten Jahr meines Masterstudiums besuchte ich dazu noch eine Blockvorlesung vom Musikwissenschaftler Prof. SAKURAI Tetsuo, dessen Spezialgebiet die Koreanische Musik ist.

10) Darüber hinaus traf ich einige Monate nach Uraufführung von „Noli" Frau Prof. Adriana Hölszkya, die zu dieser Zeit an der Musikhochschule Stuttgart war und jetzt hier am Mozarteum, als sie mit einer deutschen Musikwissenschaftlerin und mit der Chefin des Musikverlags für Frauen FLORE zum Goethe-Institut Tokio kam.
Bei diesem Treffen waren auch als japanische Diskussionsteilnehmer die Musikwissenschaftlerin Frau Professor FUNAYAMA Nobuko, die Komponistin und Musikwissenschaftlerin Frau MASUMOTO Kikuko sowie die Komponistin und Pianistin Frau MIYAKE Haruna, die später Professorin an der Ferris Universität geworden ist, dabei.

11) Kurz nach dem Abschluss meiner Masterarbeit, „Studie des Violoncello-Konzertes 'Triste' von HIROSE Ryohei“, welches seine erste Orchestermusik darstellt, besuchte ich als erste, von der Musikfakultät der Kyoto City University of Arts ins Ausland entsendete Studentin die Kunsthochschule in Bremen.

12) Da Prof. HIROSE Prof. Hölszky als Preisträgerin des Italienischen Internationalen Kompositionswettbewerbs Valentino Bucchi ausgewählt hatte, lud er sie ein, an Kyoto City University of Arts einen Vortrag über ihre Kammeroper

„Bremer Freiheit", welche als Höhepunkt ihrer musikalischen Sprache gesehen wird, zu halten. Professor Hölszky kam gemeinsam mit ihrem Vater zum Goethe-Institut Kyoto und zur Kyoto City University of Arts.

13) Ein halbes Jahr später wurden wir für einen Vortrag am Institut für Musikwissenschaft der Universität Heidelberg und für Konzerte zu den Festspielen in Heidelberg und Stuttgart eingeladen.



Da die Aufführung von "Noli" wegen Indisposition des Darstellers auf einen späteren Zeitpunkt verschoben wurde, stellte ich „Noli" am Ende meines Vortrags über die Komponistinnen in Japan vor.

Kapitel3. Die Formungen nach der antiken Phonologie – Die Frühwerke

1)Dieses Erstlingswerk wirkte sich auch auf meine weiteren Frühwerke aus. Zuerst enthielten sie die alt-asiatischen phonologischen Konzepte.
Dann veränderten sich diese Konzepte in die individuellen Formungen mit den kosmopolitischen, ursprünglichen phonologischen Ausprägungen.

2)Hier möchten wir darauf aufmerksam machen, dass alle meinen Frühwerke für die europäischen Instrumente und die Belcanto-Stimme komponiert wurden, dass sie die Anerkennung der Welt aus meinem Geburtsort Shiga in Ostasien beschreiben und dass von diesen fast alle, einschließlich des Erstlingswerk, auf traditionellen oder modernen Tanzbühnen aufgeführt wurde.

Wahrscheinlich liegt es daran, dass die Musik meiner Frühwerke das physische Verständnis hervorruft.

3)Ton-Modellierung durch Anwendung der Mehrdeutigkeit der Ortsnamen "Kasanui 重陽[笠縫] " 1991 (Theaterstück für rezitierende Darsteller)

4)Mysterien-Spiel mit dem Hintergrund der ursprünglichen „KiKi“-Sprache
---"Navi [奈備]" 1992 (Bühne mit Modern-Trio-Dance)
("Kiki" sind die 2 uralten japanischen Geschichtsbücher, die uns die antiken Sprache und Phonologie übermitteln.)

5)Dramatisierung für Noh-Theater als heilige Metamorphose der Manyo-Gedichte ---"Sakura [] " 1993 (Ballet-Vorstellung auf der Noh-Bühne, Tournee in 9 Bühnen der USA)

6)Genesis mit zwölf Metamorphosen des Wassers ---"Aqua " 1994 (Bühne mit Modern-Solo-Dance), aufgeführt im Austauschkonzert zwischen Mozarteum und KCUA

7)Kulturelle Durchreise im Ostasien durch Herdenbeobachtung --- "Mure" 1996 (Bühnenvorstellung mit Gruppentanz mit verschiedenen Bühnenbildern)

8)Trilogie für Frauenstimme mit den Asien eigentümlichen Melodieformen ohne Begleitung ---- „Mana "1995, „Haru"1997, „Hana"1998(BühnenvorstellungzusammenmitNoh-Tanz)



9)Hören Sie bitte nun die verschiedenen Teile aus „Kasanuhi",„Navi",„Sakura",„Mure" und „Mana". Bitte beachten Sie hierbei auch die Partituren.

Kapitel4 : Der Kreuzungspunkt des Grenzübergangs – Die erste Hälfte der mittleren Werke

1) Die erste Hälfte meiner mittleren Werke begann mit „Kurita" - Duett für zwei Kotos 1998. Dabei ging es um das Erforschen meiner ersten Ausdrucksformen mit traditionellen japanischen Instrumenten.

2) Wie ich schon erzählt habe, war es schwer für mich gewesen, einen Kontakt zur Koto-Musik in der frühen Neuzeit herzustellen.
Trotzdem hörte ich als ein Teil der ostasiatischen Musikforschung oft gern traditionelle koreanische Musik, insbesondere Gayagum, das koreanische Koto, was dazu führte, dass ich eine Beziehung zwischen diesem und japanischem Koto fühlen konnte. So konnte ich endlich durch Neutralisierung der physischen Unterschiede, die durch die landeseigenen Instrumente entstanden sind, die schwere Tür öffnen, die mich zum Koto führte.

3)Dieses„Kurita"1998 führte zur Entstehungvon"Imose"DuettfürShakuhachiund20-SaitigesKoto2001und auch die 6 weiteren einander unterschiedlichen Stücken.

4) "Imose" 2001 entstand im Auftrag von einem Musiker-Ehepaar--- die Ehefrau der beiden hat bei der "Kurita"- Premiere mitgespielt --- für Uraufführung in München.
Und im Auftrag von einem Oboespieler, der dieser "Imose"-Uraufführung zugehört hatte, entstanden „Kagami" für Oboe und 20-saitiges Koto 2004 und „Hata" für Oboe und Klavier 2007.

Auf diese Weise veränderten sich die Besetzungen nach und nach zu einer Besetzung mit nun ausschließlich europäischen Instrumenten.
Die Besetzungen veränderte sich sogar noch weiter; „明月楽壱の巻 Musik des hellen Mondes (Hell-Mond-Musik) Bd.1" für Altflöte und 13-u.17-Saitiges Koto 2008, uraufgeführt von einem Kölner Flötist und einem japanischen Koto-Spieler in Kyoto, „星海波 SEIGAIHA " -Trio für Gagaku-Instrumente mit Schlagzeug- 2009, und schließlich „明月楽弐の巻 Musik des hellen Mondes Bd.2" 2008 für Koto-Solo allein, „Koto-Uta".

5) Hören Sie nun bitte "Kurita"1998 und„明月楽弐の巻 Musik des hellen Mondes Bd.2"2008. Bitte beachten Sie hierbei auch die Partituren.

6) Von Holzblasorchester (3 Spieler für je Instrument) ohne Streichen ("Der Innere See" 2009) bis zum Konzert für 13- u.17-saitigesKotoundStreichorchester (誰渡洸河"...gehtindenFlussdesLichts..."2009),zumAndenkenan meinen Freund und meinen Kompositionslehrer,,,,, umfassen die erste Hälfte meiner mittleren Werke vielfältige Besetzungen

und Gattungen, unter anderem ein großes Ensemble mit traditionellen japanischen Instrumente und Orchester sowie Theaterstücke.

7) Meine erste Hälfte der mittleren Phase begann aus privater Sicht mit dem Tod meines Vaters.
In der Mitte dieser Phase starb dazu noch meine Großmutter, nachdem ich sie zwei Jahre im eigenen Haus gepflegt hatte. Seit 2007 hatte ich zusätzlich mit Fiblomyalgia zu kämpfen, einer schweren Krankheit, die mit andauernden starken Schmerzen und Versteifungen am ganzen Körper einhergeht. Diese mehr als 7 Jahre lange Phase ließ mich förmlich erwachen, was mich zu den Werken der zweiten Hälfte der mittleren Phase mit graphischen Entwürfen führte.

8) Trotz all dieser Geschehnisse denke ich, dass einzig das Wiegenlied „ 川のほとりのこもりうた Wiegenlied am Ufer des Flusses“ 2001-07 den Kern der ersten Hälfte dieser mittleren Schaffensphase darstellt und den Ursprung jeder Vision dieser Phase ist, in dem jede Vision in dieser Phase konvergiert und verschwindet.

9) Im Sommer 2001 während meiner Zeit als „Artist in Residence" in Syke bei Bremen komponierte ich dieses Lied für meine deutsche Freundin in Hamburg, die Pianistin und Komponistin ist. Das Lied bestand zum Andenken an meinen Vater, der Amateurgitarrist und 1998 im Alter von 62 gestorben war. In seiner Lebenszeit konnte ich kein einziges Lied für ihn komponieren. Meine Freundin nahm dieses Wiegenlied in ihre CD für Spielzeugklavier mit Elektronik auf.

10) An die folgende Geschichte erinnere mich deutlich:
Während meines Aufenthalts nahe Bremen geschahen die „Terroranschläge des 11. Septembers" in New York. Als ich auf dem Weg in meine Heimat war, stürzte das PC-System im Flughafen Frankfurt ab, und die Fahrgäste wurden auf verschiedene Flugzeuge aufgeteilt, ich selbst auf ein Flugzeug von Chinese Airline.
Auf dem Rückweg in meine Heimat Shiga flog ich über Peking, Tokio und Kyoto. So dauerte es schließlich 24 Stunden, dreimal länger als üblich, bis ich den Ort der Premiere dieses Wiegenliedes in der Fassung für Gitarre erreichte.

11)HörenSiebittenundasKonzertfür17-saitigesKotoundStreichorchester „誰渡洸河...gehtindenFlussdes Lichts ..." 2009 sowie „川のほとりのこもりうた das Wiegenlied am Ufer des Flusses" 2001-07 mit der Fassung für Spielzeugklavier.

Kapitel 5. Die Zeit des physischen Verständnisses und der graphischen Partituren---Die zweite Hälfte der mittleren Werke

1) Im nächsten Jahr 2010 begann die zweite Hälfte meiner mittleren Schaffensperiode mit meiner ersten graphischen Arbeit „[]Hokahi" 2010. Es ist die Zeit des physischen Verständnisses und der graphischen Partituren.

2) „Hokahi" wurde für einen Vortrag für zeitgenössisches Schlagzeugspiel an der japanischen Zweigstelle der InternationalenGesellschaftderneuenMusik(IGNM) komponiertundamAbonnementkonzertderGruppe "clumusica" im Kulturmuseum Kyoto uraufgeführt.

3) Das Wort "clumusica" ist aus einer Kombination von „clumsy" und „musica" entstanden. Das Ensemble „clumusica" ist die Gruppe der Aufführung von zeitgenössischen Originalwerken. Es beruht auf dem Seminar von NAKAMURA und ist organisiert durch eine Kooperation von NAKAMURA Noriko, SHIMIZU Yoshihiko und MASUDA Mayu.

4) „Hokahi" funktioniert als eine Art „Träger", der alle Phänomene trägt.
Seit seiner Uraufführung wurde eine Serie mit verschiedenen Fassungen mit verschieden Spielern von Solo, Duett bis zum Orchester als Kreuzung aller Phänomene produziert. Diese Serie wird immer noch weiterentwickelt.

5) Jetzt hören Sie „Hokahi", aufgeführt von seiner Komponistin. (Dauer: 7 min.)
6) Schauen Sie sich bitte die graphische Partitur an.
7) Vom ersten bis zum siebten Kreis werden je 60 Sekunden ausgedrückt. Der Kreis verläuft im Uhrzeigersinn.

8) Vom ersten bis sechsten Kreis wechseln sich der harte Klang und der weiche Klang ab, und im siebten Kreis erklingen die beiden Klänge, der harte und der weiche gemeinsam.

9) Hierbei geht es um die Beobachtung zweier parallel verlaufenden Zeiten zwischen dem einen und dem gegenüberliegenden Kreis; die Zeit verläuft als eine zirkulierende Idee.

10) Von Hokahi, das mit 7 oder 8 Kreisen konstruiert wird, gibt es verschiedene Fassungen wie zum Beispiel die Originalfassung, die Fassung für Solo, die Premierefassung in Kyoto oder die Nagasaki- und Hiroshima-Fassungen (20110226-020111022).

11) Kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs wurden 600,000 Bürger von Hirosima und Nagasaki durch die Atombomben getötet.

12) Bei den Premieren in Nagasaki und in Hiroshima spielte jeweils auch einer Begleitspieler . Auf den Partituren der beiden Fassungen wird jeweils der Begleitspieler beschrieben.

13) Schauen Sie sich bitte die Partituren dieser vier Fassungen an.

14) Dies sind die Nagasaki-Hiroshima-Fassung mit Begleitung der vertikalen Zirkulation,



die Solo-Fassung als Individuum, die gegenüber unendlichen Möglichkeiten des Begleitensembles offen ist, diePremierefassunginKyotomit BegleitungderhorizontalenZirkulation
und die Originalfassung, die die Basis aller Art von konkreten Formen ist.

15) Die Idee dieser verschiedenen Fassungen beruht auf der östlichen Ästhetik, nachderjedeSacheparallelmitallenandernbestehtund fürimmersichmitdenanderenergänzensoll,ohne

miteinander im Diskurs zu stehen,
während nach der westlichen Ästhetik jede Sache durch Überwindung der anderen erfolgreich bestehen soll.

16) Hokahi hatte im Jahr 2010 am selben Tag des Hokodate des antiken Gion-Festes, in Kyoto seine Uraufführung.
In diesem Jahr feierte Nara, die älteste Großstadt Japans, sein 1300-jähriges Bestehen. Im selben Jahr feierte unsere Kyoto City University of Arts dessen den zehnten Teil davon, das 130. Jubiläum.Dieses Verhältniss beeindruckte mich sehr. Darin konnte ich eine große, über einen langen Zeitraum wirkende Vorhersehung erkennen.

17) In privater Sicht erkrankte ich nach dem Kämphen gegen Fiblomyalgia im Juli 2007, später, im Jahr 2014 als Nachwirkung auf einen Bandscheibenvorfall, den ich im Jahr wiederholt 2011 erlitt, auch an lumbaler Spondylolisthesis.

In dieser schwierigen privaten Situation sehnte ich mich nach dem zirkulären Ausdruck als einem neuen physischen Verständnis.

18) Es geht darum, um es einfach zu sagen, "nichts zu wünschen, außer dem, was normal ist", ein Sehnen nach einer großen Balance, die die kleinen Disbalancen enthält und um die Natur selbst, die aus einer graphischen Partitur die Bewegung der im menschlichen Körper eingeprägten Ortsgeschichte zu erwecken.

19) Für mich ist die Natur wie eine zirkulierende brennende Organisationsform; die fünf Elemente.
Und es geht um den vollkommene Ausdruck des Individuums, der in jeder Zeit existiert und trotzdem nicht in jede Zeit gehört.

20) Bei "地韻 Magna Mater" 2012 wird die Partitur aus 6 Stufen mit je 20 kleinen Kreisen, von denen jeder eine 3- Sekunden-Aktion des Spielers beschreibt, strukturiert.
Es geht um einen Stil, der durch eine Reihe von 120 visuellen Designs ein augenblickliches Verständnis der gesamten Aktionen ermöglicht.Die 6-stufige Entwicklung des physischen Designs

mit Klang, die einer Metamorphose des Schnee-Klangs im ostasiatischen Kabuki gleicht, schafft einen dramatischen Höhepunkt.

21) Bei „眞聲 vox verum" 2013 entwickeln sich die Tonhöhe, die Tondauer, der Toncharakter und die Dynamik entlang den 3 einander überlappenden Kreisen.
Sie sehen die auf dem Notenpapier von mir transformierte Partitur.
Auch diese Musik ist eine 6-stufige Metamorphose eines historischen Dramas, das die Hauptstadt Kyoto zu bilden. Diese 6-stufige Metamorphose hängt mit dem traditionellen Musikstück für Koto „Rokudan (6 Stufe)“ zusammen.

22) Hier geht es um die Idee, die beiden Transformationen von den Noten zur Graphik und auch von Graphik zu den Noten zu ermöglichen.

23) Bitte hören Sie jetzt „ 眞聲 vox verum" 2013, bei dem die Transformationen zwischen den Noten und Graphik erkennbar sind.

24) Es ist ein Aspekt der Natur, der diese zirkulierende Zeit organisch und visuell moduliert. Mit anderen Worten, ist es das Leben, das die Balance als ein Teil der Natur enthält.

25) Ich fühle, dass das Leben die Kunst der Balance ist, das dadurch alles zirkulieren lässt, dieses Konzept der Balance der Natur, der andauernden Menschlichkeit in sich zu vertiefen und sich mit den anderen einander zu koordinieren.

26) Es ist geplant, dass an diesem Monatsende am 30.11. 2014 „ jae" uraufgeführt wird.
Jetzt zeige ich Ihnen dessen graphische Partitur.
jae" ist die Musik für 30 Rin, ein kleines Metallschlagzeug.
jae" bildet ein Paar Mandala zusammen mit "Hokahi", das im Jahr 2010 am Tag des Hokodate des Gion-Fest uraufgeführt wurde und das endlose Besetzungsmöglichkeiten von Solo bis zum Orchester bietet.

27)„ Hokahi" als Mutterschoß-Mandala („Taizokai-Mandala") und „jae" als Diamand-Mandala („Kongokai-Mandala") klingen gegeneinander mit selben Instrumenten kontrastiv.
jae" wird in drei Aussprachen dieses Kanji-Schriftzeichens "jae zhai sai" und in drei Soli "Schlagzeuger, Koto (mit pflanzlichen Saiten), Violine (mit tierischen Saiten; Schafdarm)" dezentralisiert wie beim Verlauf der Dispersion des Lichts.

Bei beiden, "Hokahi" und "jae", ist es möglich, zwischen Noten und Graphik einander zu transformieren.



28) Es gibt einen Kontrast zwischen dem weichen Klang von "Hokahi", der durch Metallschlag mit Baumwolle entsteht, und dem harten Klang von „jae", entstehend durch Metallschlag mit Holz. Überall gibt es einen Yin-Yang-Kontrast. Zwischen graphischen Partituren von beiden ist es möglich, die Prinzipien der Strukturen voneinander zu teilen. Beim Vorspiel wird das Leben erweckt, und es beginnt die Zirkulation der Balancen.

29) Bei den „渡渡韻韻 DUDUYUNYUN" 2011 und „青渡絲韻 QINDUSIYUN" 2012 für zwei 17-saitige Kotos mit Metallschlagzeug, notiert mit graphischen Ideen, wird die gesamte Struktur durch den Kontrast zwischen TAWARAYA Sotatsu und OGATA Korin sowie den Yin-Yang-Kontrast und auch als Hommage an die zweite Wiener Schule vollständig bis ins Einzelne bestimmt.

30)HaltungenbeimSpiel: stehend×sitzend [ausFujin-Raijin-Zu(Bildvon Wind-Gott und Donner,Nationalschatz)gemalt von TAWARAYA Sotatsu ]
Kompositionsstrukturen: Links-Rechts-Symmetrie×zentrale Asymmetrie
Tonmaterialien der Metallinstrumente : zwölf Mikrotönen × gleitende Mikrotönen
Stimmungendes17-saitigesKoto : „Mei-Getsu-Raku" [Musik des hellen Modes]
(* Kagami-Jooshi [Spiegel-Meer-Stimmung] ) ×
„Azuma-asobi" [alte japanische Tanz-Suite, die im östlichen Japan entstand (* Taihei-Jooshi [Groß- Frieden-Stimmung] )
* Die originalen Stimmungen von der Komponistin
sowie die Bearbeitungen der traditionellen Stimmung von der Komponistin.

31) Betrachten Sie bitte die Partitur von „青渡絲韻 QINDUSIYUN" 2012.

32)Zum Abschluss dieses Teiles über das physische Verständnis und die graphischen Partituren hören Sie bitte
Erstens: „如何美輝暁星WieSchönleuchtetderMorgenstern”2013 für Kammerorchester.
Die Partitur entstand aus Graphik mit Noten als Synthese von Sammlung, Synkretismus, Integration,
Vereinigung der gesmte Zeit bis zu dieser Zeitpunkt mit verschiedenen Zeitstrukturen.
Dabei wurde der Titel einer Bach-Kantate von der Komponistin ins Chinesische übersetzt.

Zweitens:„韻禱YUNDAO"2014", dasWerkfürsynthetischesMedienkammerorchester.
Hierbei geht es um das gereimte Gebet für Posaune, Tenor und Kammerorchester mit Elektronik, mit ausgesprochener Sprache und physischer Sprache und mit zwei einander übersetzten Gedichten der Friedenssuche von antikem China (übersetzt ins Japanische) und von modernem Japan (übersetzt ins Chinesische).
Die Partitur wird durch die Koordination von Graphik und Noten geschrieben.
Dieses Stück ist eine Synthese von Sammlung, Synkretismus, Integration, Vereinigung und Verschmelzung der verschiedenen Zeitstrukturen sowie der

verschiedenen Dimensionen der graphischen Partituren.

Bitte beachten Sie hierbei auch die Partituren. Vielen herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Übersetzt von Fumio Okura

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■︎中村典子 NAKAMURA Noriko [Komposition] 1965 geboren in der Präfektur Shiga, Japan.

1987 Abschluss an der Städtische Univertät für Künste Kyoto,Fakultät für Musik (Kyoto City University of Ars,Faculty of Music,KCUA)

Nov.1990 bis Feb.1991 Studium als erste Austauschstudent an der Hochschule für Künste Bremen
1991 Master-Abschluss an der Städtische Univertät für Künste Kyoto, Fakultät für Musik (KCUA)

1980-95 Studium u.a. bei R. Hirose, M. Kitazume, S. Maeda, M. Fujishima, W. Tajima. H.J. Kauffmann (in Deutschland) und G. Amy (in Kyoto)

seit 1985 Aufführungen eigener Werke an verschiedenen Orten in fünfzehn Ländern; Japan, Korea, China, Taiwan, USA, Mexiko, Deutschland, Frankreich, Italien, Schweiz, Österreich, Spanien, Schweden, Norwegen, Israel.

■ Auszeichnungen & Stipendien
1987 Kyoto Music Association Awards
1991 Masterstudium-Preis der KCUA
1991 Stipendium der Rohm-Stiftung für einen Vortrag über die eigene Arbeit & Japanische Komponistinnen sowie für Teilnahme an einem Festspiel
1997 erstes OGURA RISABRO Musik Stipendium für eine Forschung für westlichen Kultur × östlichen Kultur
[Japanisches und Koreanisches Volkslied, traditioneller Tanz & Theatermusik]
2001 Kyoto City New Artist Award für die internationalen Tätigkeiten sowie die Tätigkeiten in Japan in dieser Zeit
2010 Kulturpreis der Förderung der Shiga Präfektur für die Erfolge seit 10 Jahren

■ Vorträge & Symposien
1991 Vortrag über "die japanischen Komponistinnen" und Vorstellung eigenes Werkes „Noli“ am Forschungszentrum für Musikwissenschaft an der Universität Heidelberg (Deutschland)
2001 Teilnahme an Diskussionsforum „Internationale Tage der Komponistinnen für Neue Musik“ (Syke, Deutschland)
2011 Bericht über japanische Situation am „Asian Composers League Conference“ (Taipei, Taiwan)
2012 Moderation des Symposiums "Koto in der Gegenwart im Asien" mit Komponisten aus Japan, Korea, Hong Kong, Italien [6 Teilnehmer]
2013 Moderation des Symposiums "Orchester in der Gegenwart im Asien" mit koreanischen, koreanisch-japanische und japanische Komponisten und Regisseur [8 Teilnehmer]
2014 Moderation eines Symposiums mit Komponisten aus China, Taiwan, Hong Kong, Singapur, Italien, Deutschland und Japan

■ Auswahl
1997 Konzert der deutsh-japanischen Neuer Musik (Goethe Institut Kyoto, Japan)
2001 Artist in Residence bei Kunstlerinnenhof „Die Höge“ (Syke, Deutschland)
2001 Konzert der deutsh-japanischen Neuer Musik (Goethe Institut Kyoto, Japan)
2001 Internationale Tage der Komponistinnen für Neue Musik "(Syke, Deutschland)
2002 ISCM World Music Days JSCM New Century Music Festival (Yokohama, Japan)
2002 Der siebte Abend von ACL · IGNM JFC Austauschkonzert "2002 (Seoul, Korea)
2002 Die 25. ACL FORUM in Seoul, Austauschkonzerte zwischen Korea und Japan (Tokio, Japan)*
2009 Asian Paciific Contemporary Music Festival (Seoul, Korea)
2011 Asian Composers League Conference & Festival (Taipei, Taiwan)
2012 Asian Composers League Conference & Festival (Tel.Aviv, Israel)
2013 Taegu International Contemporary Music Festival (Korea)
2014 Musicarama 2014 (Hong Kong, China)

■ Mitgliedschaften, Lehrtätigkeiten

1991-1996 Dozentin an der, Fakultät für Musik
seit 1995 Mitglied von "The Japan Federation of Composers"
seit 1996 Mitglied von "Japan Society for Contemporary Music"
1996-2011 Vollzeit-Dozentin an der Städtische Univertät für Künste Kyoto,Fakultät für Musik
1999-2002 Mitglied des Projektausschusses des Kyoto Art Center
seit 2007 Mitglied von "The Society for Research in Asiatic Music"
seit 2008 Mitglied von "The International Council for Traditional Music"
seit 2011 Mitglied des Lenkungsausschusses des Kyoto Art Center

Professorin (Associate Professor)* an der Städtische Universtät für Künste Kyoto, Fakultät für Musik

■ Werksammlungen
1991 Internationale Komponistinnen-Bibliothek (in Deutschland)
seit 2010 gesammelt eigene Werke für traditionelle japanische Instrumente in die Bibliothek des „Japan Traditional Music Research Centre“ in KCUA
seit 2011 gesammelt eigene Werke in die Bibliothek des Kyoto City University of Arts
seit 2013 gesammelt eigene Werke für Kammermusik in Felicja Blumental Music Centre & Library (Tel Aviv)

■ Verlage sowie CD- und DVD-Hersteller
Mother Earth Publishing, The Japan Federation of Composers, Studio FLORE Kuenstlerinnenhof „Die Höge“, International Humanity Society
Japan International League of Artist

■ Wissenschaftliche Arbeiten
Studie zum Violoncellokonzert „悲 triste"vonHIROSERyohei[MasterarbeitanKCUA]
Studie zum Violoncellokonzert „悲 triste" von HIROSE Ryohei [1] HARMONIA 28
Studie zum Violoncellokonzert „悲 triste" von HIROSE Ryohei [2] HARMONIA 30

■ Orchesterwerke:
1993 „光之泉 La Fonte di luce" für Flötenorchester [ 6 min.]
2000 „内なる湖 Der innere See" für Blasorchester [ 17 min.]
2002 „水の輪のように Wie Wasserringe" für Flötenorchester [ 7 min.]
2007 „天湖頌 Ode an Himmel und See" für Flötenorchester [ 7 min.]
2009 „... 誰渡洸河. .. im Fluss des Lichts gehen ... ." für 17-saitiges Koto und Streichorchester [ 10 min.]
2011 鈴鹿馬子唄による交聲譜 Klang für gekreuzte Stimmen „SUZUKA MAGO UTA” [ 5 min.]
2011 東西絃の協奏曲 Konzert für Streicher mit östlichen und westlichen Saiten* [ 12 min.]
2011 „郷 Sato-hyang-Xiang" Sinfonia Concertante (Konzertante Symphonie)** für Schlagzeug,17-saitiges Koto und Orchester “ [12 min.]
2012 „水秘魚 Segredo” la promesa bonita del cielo y un lago y un pez para la Orquesta dela flauta [ 4 min.]
2013 „遥聲 StimmenausHimmelundErde”fürFlötesoloundStreichermitCembalo[ 6 min.]
2013 „揺韻 Vibrierende Rhythmus" für 25-, 20-, 17-saitiges Kotos und Flötenorchester [12 min.]
2013 „如何美輝暁星 Wie schön leuchtet der Morgenstern" für Kammerorchester [10 min]
2014 „韻禱 YUNDAO“ gereimtes Gebet für Posaune,Tenor und Kammerorchester mit Elektronik [12min.]
2015 „永九 yongjiu” für Koloraturasopran,Gemischter Chor, Erhu,17-saitiges Koto und Orchester mit Elektronik [ 8 min.]
2015 2015 „眼天地耳 Himmel Augen & Ohren Boden” für Marimba with Schlagzeugorchester [ 15 min.]
■ Ballettwerke
1994 Ballett „聖[櫻] Sakura - Metamorphose" für Frauenstimme, 2 Violinen, Solo-Ballettänzerin und 3 männlichen Ballettänzer [ 21 min.]
1995 Ballett „NOLI 律” [ 26 min.] für Frauenstimme, Klavier, Schlagzeug, Solo-Ballettänzerin und 3 männlichen Balletttänzer
■Theatralische Werke
1997-8 Trilogie „MANA" „HARU" „HANA" für unbegleitete Koloratursopran [ 27 min.]
[Kyoto International Exchange-Festival (Daitoku -ji Tempel),
Kyoto International Music Festival (Kyoto Concert Hall), Art Festival KYO
(Die Website der Meirin Elementary School)
2003 „与謝蕪村の五つの冬の歌 Fünf Winter-Lieder nach Haiku-Gedichte von YOSA Buson”
für Koloratursopran und Noh- langsamen Tanz [16 min.] [Kyoto Art Center]
2008 Musikalische Geschichte „銀の波おどる GIN NO NAMI ODORU (Tanzende Silberwellen) “
für erzählenden Schlagzeuger, Violin, und singenden 17-saitiges Koto-Spieler [19 min.] [Shiga Art Complex Creation Halle]
2010 Theaterstück „生命の舟 Schff des Lebens" für Flöte & Altflöte, 17-saitiges Koto, 5 Schlagzeuger, 2 Vokalisten, elektronische Bilder,
Tänzer, 2 Kinderdarsteller, Mezzosopran, Countertenor und gemischten Chor [60 min.] [Shiga Art komplexe Halle]
2011 Theaterstück „かしの木物語 Die Geschichte der Eiche" [45 min.] für rezitierende Gruppe mit Schlagzeug, Shinobue solo & Shinobue Ensemble,
17-saitiges Koto, Sopran solo und gemischten Chor, Bilder am Boden des
Zuschauerraums [Nagahama, Shimo-Kusano Grundschule]
2012 „沙韻 Sand Prosodie" für Sopran, Flöte, Shamisen und Streicher [6 min.]
2012 „八月の光の祈り Gebet des Lichtes im August" für 2 Schlagzeuger mit elktronische Beleuchtung; Light 5 & Matrix 8 × 9 Sun & Moon [60 min.][TMPP Studio]
2012 Licht-Oper „鑑眞 Jian Zhen" für dramatischen Tenor, leichten Sopran*, lyrisch-dramatischen Tenor, lyrischen Sopran, lyrisch-dramatischen Sopran, Bariton, leichten Tenor*, lyrischen Tenor, Flute & Altflöte, 17-saitiges Koto, Schlagzeug, Klavier und Streicher [60 min.] [Haruta-san, Jigen-in Saiho-ji Temple, Haupthalle]
2013 „ときのわ Zeitkreis" Kindergeschichte mit Musik und Text der Komponistin [20 min.] [Kusatsu, Tokiwa Grundschule]
2014 Monooper „時の輪" für Flötisten (auch Erzähler) mit Schlagzeug und Yoshibue-Spieler (Beter) mit Oboe [15 min.] [Mii- dera-Tempel, Nagara no Za Za]
■ Kammermusikwerke
1989 „Noli 律 [典 Ritual 宣 Erklärung 範 Vorbild 法 Methode [Gesetz] 紀 Jahrhundert 律 Rhythmus]" für Frauenstimme, Klavier und Schlagzeug [24 min.]
1991 „重陽[笠縫] Kasanuhi " für Violine, Viola und Violoncello [18 min.]
1991„靡 Navi” für Flöte und Schlagzeug [ 12 min.]
1993 „聖[櫻] Sakura" für 2 Violinen [ 12 min.]
1994 „閼伽 Aqua”fürKlavier [15 min.]
1996-7 „叢[邑] Mure" für 3 Marimbas [ 22 min.]
1997 „流[長] Naga" für Marimba [11 min.]
1998 „艸[種] Kusa" für 5 Schlagzeuger [13 min.]
1998 „片[象]Kata" für Marimba [ 5 min.]
2001 „川のほとりのこもりうた Wiegenlied am Flussufer" für Gitarre solo [ 4 min.]
2001 „朱雀抄 Geschichte der Roten Spatzen" für Harfe [ 8 min.]
2002 „県 Agata” für Flöte solo [ 9min.]
2007 „秦 Hata” für Oboe und Klavier[ 12min.]
2007 „川のほとりのこもりうた Wiegenlied am Flussufer" für Spielzeugklavier [ 4 min.]
2007 „川のほとりのこもりうた Wiegenlied am Flussufer" für Yoshibue-Ensemble [ 4 min.]
2008 „廉太郎の花 die Blüte von Rentaro" für 2 Marimbas [10 min.]
2008 „りんごの朝の歌 Alborada de la Manzana" für Violine und Klavier* [ 6 min.]
2009 „鑑眞之道 Der Weg des Ganjin" für Posaune und Marimba [ 8 min.]
2010 „笠 KASA Bach"** für Violine solo [6 min.]
2010 „草 KUSABach” für Violoncellosolo [ 5 min.]
2010 „瀬 SEBach” für Klarinettesolo[ 5 min.]
2010 „玉 TAMA Bach" für 17-saitige Koto solo [ 6 min.]
2010 „薙日 Nagu-hi" für Schlagzeug [10 min.]
2010 „乞 HOKAHI”fürSchlagzeugmit2Partner [ 7min.]
2010 „凛 RIN"fürSolo-SchlagzeugerundSchlagzeug-Tänzer***[10 min.]
2011 „遠聲譜 Onjo-fu" für Marimba solo und Marimba-Ensemble [10 min.]
2012 „宙 sola”fürKlaviersolo [ 6min.]
2012 „つちの いのり Gebet aus dem Boden" für Kontrabass solo [ 5 min.]
2012 „巴月照 Wirbelnder Mondschein" für Oboe solo [5 min.]
2012 „山月双 EinPaarvonBergundMond"fürFagottsolo[5min.]
2012 „暁天 HimmelderDämmerung”fürViolinesolo [ 7min.]
2012 „地韻 "MagnaMater”fürSchlagzeug [ 6min.]
2013 „雛翠 Baby-grün”für3MundharmonikasmitTastatur [ 3min.]
2013 „眞聲 voxverum"fürFagottsolo[6min.]
2013 „雛鳥詞 Stimme der Seele**** " für Viola solo [ 6 min.]
2014 „眼天 Himmel Augen" für 3 Violoncelli und 2 Kontrabässe [ 13 min.]
2014 „地耳 BodenOhren”für3VioloncelliundKontrabass [ 10min.]
2014 „眼天地耳 Himmel Augen,Boden Ohren“ für Marimba [ 12 min.]
2014 „斎 zhai " für Metallschlagzeug solo [ 7 min.]
■ Vokalwerke
1995 „眞[愛]Mana" für Koloratursopran solo [9 min.]
1997 „張[春]Haru” für Koloratursopran solo [ 9 min.]
1998 „放[華]Hana" für Koloratursopran solo [ 9 min.]
2006 „禱 Inori”fürKoloratursopransolo[ 5 min.]
2007 „川のほとりのこもりうた Wiegenlied am Flussufer “ [ 3 min.]
2010 „美しい今 UTSUKUSHII IMA " (Text: HOSHINO Tomihiro) [ 3 min.]
2011 „かしの木のうた KASHI NO KI NO UTA (Die Eiche)" (Text: NAKAMURA Noriko) [ 3 min.]
2011„光明の歌 Lied des Lichtes " für Sopran, Violine, Violoncello und Klavier (Text: NAKAMURA Noriko) [4 min.]
2012 „あけしだ Akeshida" für Sopran solo, unbegleitet[5 min.]
2014 „花 FLORE"fürGesangundKeyboard[8min.]
2014 „夜色樓臺雪萬家 与謝蕪村聲十景
Das Anschauen von deckendem Schnee zu allen Häusern im Nachtbalkon mit großem Dach=
die innere Stimme von YOSA Buson neben zehn Landschaften[10 min.]
2015 „永九 yongjiu” für Koloraturasopran,Gemischter Chor, Erhu,17-saitiges Koto und Orchester mit Elektronik [ 8 min.]
■ Chorwerke
2003 „菜の花や月は東に日は西に Nanohana ya Tsuki wa Higashi ni Hallo wa nishi ni" (Text: YOSA Buson) [ 5 min.]
2003-4 „与謝蕪村の句による四季のうた Lieder für Vier-Jahreszeiten nach Haiku-Gedichte von Buson" für unbegleiteten gemischten Chor (Text: YOSA Buson) [16 min.]
2008 „耳塚の奥の奥より虫しぐれ MimizukakeinOkunookuYoriMushiShigure"(Text:TAMORIShizen)[ 2 min.]
2006-10 „宇宙 光 抱 容 UmarmugdeskosmoschenLicht"(Text:NAKAMURANoriko)[ 6 min.]
2010 „川のほとりのこもりうた ShlafliedamFlussufer” [ 3 min.]
2010 „蕪村のまなざし Busons Augen" für Frauenchor und 17-saitiges Koto [ 15 min.]
2013 „行之家 YUKINOYA" Requiem für bürgerlisches Opfer für gemischten Chor [ 7 min.]
2014 „あざいのまなご Azai no Manago" Kantate für Chor und Orchester (Text:NAKAMURA Noriko) [ 3 min.]
2015 „永九 yongjiu” für Koloraturasopran,Gemischter Chor, Erhu,17-saitiges Koto und Orchester mit Elektronik [ 8 min.]
■ Werke für traditionelle Instrumente
1998 „久里陀 KURITA” für 2 Kotos[12min.]
2001 „妹背 Imose„ für Shakuhachi und 20-saitiges Koto [ 9 min.]
2001 „如月„ für Shakuhachi [13 min.]
2004 „鏡海 Kagami„ für Oboe und 20-saitiges Koto [10 min.]
2009 „明月楽壱の巻 Hell-Mond-Musik Bd.1" für Altflöte und 17-saitiges Koto [ 9 min.]
2009 „明月楽弐の巻 Hell-Mond-Musik Bd.2" für 17-saitiges Koto und Stimme [ 9 min.]
2009 „誰渡洸河 ... geht in den Fluss des Lichts ..." für 17-saitiges Koto und Streichorchester [ 9 min.]
2011 „鈴鹿馬子唄"による交聲譜 Klang für gekreuzte Stimmen nach "SUZUKA MAGO UTA” [ 5 min.]
2011 東西絃の協奏曲 Konzert für Streicher mit östlichen und westlichen Saiten** [12 min.]
2010 „明月楽参の巻 Hell-Mond-Musik Bd.3" für Violoncello und 17-saitiges Koto [ 9 min.]
2010 „明月楽四の巻 Hell-Mond-Musik Bd.4" für Oboe und 17-saitiges Koto [ 9 min.]
2010 „玉 Bach" für 17-saitiges Koto [ 6 min.]
2010 „月下芙蓉 YUE XIA FU RONG" für Koto, Instrumente für hohe Tonlage und tiefe Tonlage [12 min.]
2011 „渡渡韻韻 DUDUYUNYUN" für 2 17-saitiges Koto und Metallschlagzeug [12 min.]
2011 „連月心" für Koto [6 min.]
2012 „青渡絲韻 QINDUSIYUN" für 2 17-saitiges Koto und Metallschlagzeug [12 min.]
2012„珠潭遺舟 Vergessenes Boot auf dem perlten" für Biwa und 17-saitiges Koto [12 min.]
2012 „一輪の花 eine Blüte" für Koto [10 min.]
2013 „伊福 inspirare"für Shakuhachi [ 6 min.]
2013 „如何美輝暁星 Wie schön leuchtet der Morgenstern" für Kammnerorchestrer [ 9 min.]
2014 „韻禱 YUNDAO” gereimtes Gebet für Posaune,Tenor und Kammerorchester mit Elektronik [12min.]
2014„光 lumen,quod natum est LICHT für 25-saitiges Koto [12 min.]
2015 „ 聲愈 audible” für Sopransaxophon [ 6 min.]
2015 „永九 yongjiu” für Koloraturasopran,Gemischter Chor, Erhu,17-saitiges Koto und Orchester mit Elektronik [ 8 min.]
■Werke mit Elektronik
2012 „連禱 litania “für Klavier zu vier Händen mit Elektronik[ 5 min.]
2012 „八月の光の祈り Gebet des Lichtes im August" für 2 Schlagzeuger mit elktronische Beleuchtung;Light 5 & Matrix 8 × 9 Sun & Moon [60 min.] [TMPP Studio]
2014 „韻禱 YUNDAO” Gereimtes GebetfürPosaune,Tenorund Kammerorchester mit Elektronik [12min.]
2014 „花如 quasi flos” für Elektronik [ 3 min.]
2015 „眞聲花如 vox verum quasi flos” für Fagott und Elektronics [11 min.]
2015 „永九 yongjiu” für Koloraturasopran,Gemischter Chor, Erhu,17-saitiges Koto und Orchester mit Elektronik [ 8 min.]
2015 „眼天地耳 Himmel Augen & Ohren Boden” für Marimba with Schlagzeugorchester [ 15 min.]
■Sonstiges
2012 Festmusik zum 80-jährigen Jubiläum von „Japan Society for Contemporary Music" für "One Attack Materials" der 80 Mitgliedern
■Bearbeitungen
2009„瑶族舞曲 TanzderYao"[5min.]
2013-4„ Credo 六段" für Streichorchester [ 6 min.] <font size="1"></font>

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2014年の後期の楽曲分析はDovorak:Sympohny 8 全楽章
そして中休めにBeethoven:String Quartet 1全楽章
Faure:Requiemに入りました。

東日本大震災やガザ侵攻を始めとする
市民の犠牲に心を寄せながら

楽曲の作り手の方向から

すべての言葉と和音を
全体と連関させてゆきます。

Gabriel Faure
入祭唱 憐
     
安息永遠
与天光久
唱讃天園
供犠都我
皆天帰天
隣父憐子
(中村典子意訳)

Intoroit 入祭唱
    安息  永遠
(1)d:i--- (2)i--- (3)i---
 与      天
(4)F:III6--- (5)--I46- (6)----
光 久          
(7)IV--- (8)--(I6)-
  光           
(9)VI IV(=Es:V+)I46-(10)I6--B:IV

(11)--V+-(12)--IV-
   光
(13)--V+4- (14)Ges:I46-V+7-

(15)F:I46--- (16)d:V56-VI56natural (17)V+---

Kyrie 憐
introduction
(18)d:I (ii7)i6(i) (19)i6(ii56)i46 d:V5/6
安   息 永   遠
(20)d:I (ii7)i6(i) (21)i6(ii56)i46 d:V5/6
与    天     光    久    光
(22) i--- (23)F:I6-V+7-(24)I- IV7(VII34+6)(25)I46-V+- continued

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午前中少しだけ真っ白に吹雪いていました、ものすごく急に。

Docter CandidateのPianist,Sato Emikoさんからメールがきました。

彼女は今、ニューヨーク市立大学にいます。彼女の中学生、高校生時代に、私は彼女に分析を教えていました。

そのEmikoさんが友人の作曲家Karina GlasinovicさんのPCからメールをくれました。英語。


そのKarinaさんの作品をEmikoさんが弾いた録音を一月に聴いていたので直接、KarinaさんのPCに、ふたりに宛ててエールと感謝を送りました。行きがかり上、英語の返信。

彼女はチリからアメリカにきている作曲家、女性です。

チリの大統領も女性。ミチェル・バチェレ、3人の子供のいる母で、結婚していません。

彼女もまた、アメリカに国防を学びに留学しました。

アメリカとチリの関係を知るとき、彼女なしには語れません。

新しいチリに幸いあれ。

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プーランクの無伴奏混声合唱曲「七つのシャンソン」を合唱団アンサンブルアカデミー京都の指揮者桑山博さんの求めで分析しました。

アポリネールの、空の向こう側。
エリュアールの、光の向こう側。
時間の向こう側に。

美しく厳しい表現でした。
二つの時間が二層となって重なっているのです。


アンサンブルアカデミー京都の皆様、出版のお祝いをありがとうございましたm(__)m
お世話になります「蕪村の句による四季のうた」どうぞよろしくお願いいたします。


今朝、「りんごの朝の歌」の基本リズムに重ねるりんごの重音の開始と低音部に重ねるクライマックスを探り当てました。

ようやく始動です。

山上友佳子さま、エレーヌ・ラサルさま、お待たせしております、どうかおゆるしください<(__)>


宮西央子さんの博士リサイタルを聴きました。中田喜直の世界。
私は時間を間違えて手帳に書いており、ホール中の皆様をお待たせしてしまうことになりました、、、、。皆様、本当に申し訳ございませんでした。でもなぜ書き間違ったのか、まったく謎です。

ああ、おゆるしください。


劇団四季のオーディションのため追試をしに研究室をたずねてくれた福良千尋さん、お話たのしかったです。夢がかなうといいですね。


妹、土永知子から誕生日プレゼントが届きました。以下のように、めちゃくちゃかわいい。ありがとうm(__)m


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